Dienstag, 16. April 2019

Spirituelle Selbstverteidigung

Vortrag von Keith Sherwood

Samstag, 18. Mai 2019, 17:30


Du bist bereits in Glückseligkeit und hast Zugang zu universellem Wissen. Leider kann deine Erfahrung der Glückseligkeit und dein Zugang zur Akasha (dem Wissensspeicher) durch karmisches Gepäck, selbstlimitierende Muster und negative Projektionen von anderen Menschen und nicht-physischen Wesen blockiert werden.

Herr Sherwood ist der Autor von neun Büchern über Heilung, Beziehungen und spirituelle Entwicklung. Dies ist eine seltene Gelegenheit, den bekannten Autor und Lehrer kennenzulernen. Seine Fähigkeit, Felder aus nicht-physischer Energie zu sehen und diese aufzulösen, hat Hunderte von Menschen dabei unterstützt, ihre Grenzen zu überwinden und ihre Lebensziele zu erreichen

Ort: Spiritualität und Heilen München 2019
Löwenbräukeller
Nymphenburger Str. 2
D-80335 München
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Kontakt: Berlin Office
Mobil: +49-171-47 68 177
E-Mail: office.delight@yahoo.de
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Sonntag, 21. Juli 2013

Artikel: Was ist spirituelle Freiheit?

Was ist spirituelle Freiheit?

Von Keith Sherwood

Als man ihn zum Thema spirituelle Freiheit befragte, sagte Meher Baba, einer der anerkanntesten spirituellen Lehrer Indiens: „Alles Leben ist ein Bestreben, Freiheit von selbst-erschaffener Verstrickung zu erlangen. Es ist ein verzweifelter Kampf darum, jenes ungeschehen zu machen, was in Unwissen getan worden ist, und die angesammelte Last der Vergangenheit wegzuwerfen, um Befreiung von jenen Schuttablagerungen zu erlangen, die eine Reihe vorübergehender Erfolge und Fehler hinterlassen haben.“

Es mag vielleicht überraschen, dass diese Art von Freiheit nicht nur den Eingeweihten und Meistern des Ostens vorbehalten ist. Die Wahrheit ist, dass jeder, der sich nach spiritueller Freiheit sehnt und sich mit Integrität darum bemüht, Zugang dazu hat. Dies liegt an der interdimensionalen Natur jedes Menschen, die ihm den Zugriff auf all das Bewusstsein und all die lebensbejahende Energie ermöglicht, die man benötigt, um in jeder Lebensphase spirituell frei zu sein.

Dies bedeutet, dass spirituelle Freiheit dein natürlicher Zustand ist. Und nichts, was du selbst oder jemand anderes tut, kann dies ändern.

Leider kann spirituelle Freiheit jedoch blockiert und unterdrückt werden, und zwar durch die gesellschaftliche Konditionierung und die durch karmischen Ballast verursachten Anhaftungen an die Welt. Wie es kommt, dass spirituelle Freiheit blockiert werden kann, und wie du damit anfangen kannst, dir wieder Zugang zu ihr zu verschaffen, wird untenstehend erklärt.

Karmischer Ballast

Karmischer Ballast ist jene dichte, selbst-beschränkende Energie, die man von Leben zu Leben in seinem feinstofflichen Energiefeld mit sich herumträgt. Alle Menschen kommen mit Schichten von karmischer Energie in ihrem Energiefeld auf die Welt. Und so gut wie alle Menschen haben im Laufe ihrer Lebensphasen durch die Integration von selbst-beschränkenden Energien in ihrem Energiefeld zusätzliche Schichten an karmischem Ballast ihrem Energiefeld hinzugefügt.

Du kennst diese Energien schon. Es sind die gleichen Energien, die, wenn du unter Stress stehst, Druck und Muskelschmerzen verursachen und die bei bewusster oder unbewusster Aktivierung Angst, Selbstzweifel und Verwirrung kreieren. Karmischer Ballast ist tatsächlich in der einen oder anderen Form die Hauptursache für menschliches Leid und auch für körperliche Krankheiten.

Um einen Eindruck zu bekommen, wie man von karmischem Ballast eingeschränkt wird und wie er die spirituelle Freiheit behindert, können wir das Wissen der Jainas des alten Indiens heranziehen. Die Anhänger des Jainismus sehen karmischen Ballast als eine Form von feinstofflicher Energien, die sich im menschlichen Energiefeld ansammeln und das Bewusstsein des Selbst verschleiern und alles, was daraus hervortritt.

Laut dieser alten Religion, die Wert legt auf Ästhetik, Gewaltlosigkeit und Respekt für das Leben, erzeugt karmischer Ballast unechte Emotionen, Gefühle und Empfindungen. Er führt den Menschen in die Irre, verschleiert die Wahrheit und erschafft selbstbeschränkende Muster. Und er schmälert die persönliche Kraft und behindert das Gewahrsein des Selbst, indem er den Zugang eines Menschen zu Shaktis lebensbejahender Energie einschränkt und den Zugang zur Glückseligkeit, die aus dem Universellen Bewusstsein hervortritt.

Die Wahrheit ist, dass karmischer Ballast eine Naturgewalt ist, die einen Menschen (aufgrund vergangener Handlungen) zu Objekten und Lebewesen hinzieht und ihn dann an diese Objekte und Lebenswesen anhaftet, zu denen er sich hingezogen fühlt.

Swami Sivananda, ein Meister des Yoga, der ausführlich über die selbstbeschränkenden Aspekte des karmischen Ballasts geschrieben hat, erklärte, dass „jeder Gedanke ein Gewicht, eine Gestalt, Größe, Form, Farbe, Qualität und Kraft hat. Gedanken sind wie Dinge … Bitterkeit und Süße … befinden sich im Verstand. Sie werden durch den Gedanken erschaffen.“

Die Auswirkungen des karmischen Ballasts

Für einen durch Anhaftungen an die Welt gefangenen und durch gesellschaftliche Konditionierung getäuschten Menschen mag karmischer Ballast erscheinen als hätte er sowohl positive wie auch negative Auswirkungen. Aber es ist wichtig zu erkennen, dass selbst etwas, das positiv erscheint, die spirituelle Freiheit trotzdem einschränken kann, weil es ihre lebensbejahendsten Eigenschaften – nämlich Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude – behindern oder in zwielichtige Aktivitäten lenken kann.

Die Bedeutung von Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude im Leben eines Menschen kann nicht genug hervorgehoben werden. Die Yoga Sutras lehren, dass immer wenn selbstbeschränkende Blockaden die spirituelle Freiheit eines Menschen begrenzen, negative Empfindungen, Gefühle, Emotionen und Gedanken an die Stelle von Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude treten.

Das Kali Yuga

Auch wenn zu keiner Zeit die Menschen je völlig frei von den Beschränkungen waren, die karmischer Ballast erzeugt, ist jedoch in der jetzigen, als Kali Yuga bekannten Menschheitsepoche das kollektive, menschliche Energiefeld aus dem Gleichgewicht. Es gibt ein höheres Maß an Bösem als an Gutem und das Dunkle überwiegt das Lichte – oder wie es die Tantriker und Yogis gerne formulieren: Der Anteil an tamasischer Energie ist höher als der Anteil an weniger dichter, rajistischer und sattvischer Energie.

Tamasische Energie ist dicht und schwer und unterstützt ausschließlich trennende Eigenschaften, die sich auf die spirituelle Freiheit störend auswirken. Eifersucht ist eine solch Trennung stiftende Eigenschaft, genauso wie Unsicherheit, Arroganz und Selbstsabotage.

Eine andere Besonderheit von tamasischer Energie ist die Leichtigkeit, mit der sie von einer Person auf eine andere projiziert werden kann. Im Kali Yuga wird tamasische Energie oft von Menschen in Machtpositionen auf die von ihnen abhängigen Menschen projiziert. Das ist der Hauptgrund, warum patriarchale, männlich dominierte Gesellschaften, deren Grundwerte tamasisch sind, immer noch die heutige Welt beherrschen, und warum es so schwer ist, die gesellschaftliche Konditionierung, die ein Produkt der männlich dominierten Gesellschaften ist, zu überwinden.

Das Patriarchat

In der modernen Welt sind alle größeren christlichen und islamischen Kulturen patriarchalisch. Je patriarchalischer eine Kultur, desto schwieriger wird es für den Einzelnen sein, sich selbst zu vertrauen und sich jene Energie und jenes Bewusstsein zueigen zu machen, die zur spirituellen Freiheit führen.

Natürlich sind in den letzten Jahrzehnten Fortschritte gemacht worden und die persönliche Freiheit hat zugenommen, vor allem für Frauen. Aber wenn man hinter den Schleier schaut, sind die Auswirkungen der Programmierung, die die spirituelle Freiheit behindern, überall augenscheinlich – in den Menschen um einen herum, in den kulturellen Institutionen, in den Glaubenslehren und den religiösen Traditionen. Diese Konditionierung ist das Ergebnis eines patriarchalen Glaubenssystems, das danach strebt, zu diktieren, welche Art von Energie und Bewusstsein ein Mensch anzunehmen und mit anderen Menschen zu teilen hat.

Die gesellschaftliche Konditionierung

Kinder sind besonders empfänglich gegenüber den Auswirklungen der gesellschaftlichen Konditionierung und den Projektionen von tamasischer Energie durch Erwachsene.

Leider können die Projektionen tamasischer Energie – durch patriarchalische Gesellschaften bestärkt – sich besonders schädlich auf Kinder auswirken, wenn sie am verletzlichsten sind. Es gibt eine Menge Gründe dafür: Tamasische Energie stört das Verhältnis eines Mädchens oder Jungen zu seinen Eltern und behindert den Pranafluss im Energiefeld des Kindes – was es Kindern wiederum erschwert, eine authentische, lebensbejahende Identität auszubilden. Sie macht es den Kindern schwer, Vergnügen, Liebe und Intimität zu erfahren und zu teilen, und sie macht Kinder abhängig und von Grund auf unsicher.

Auch wenn die meisten Leute glauben, dass der Anpassungsprozess notwendig ist – die Projektion von tamasischer Energie während der kulturellen Anpassung ist es nicht. Genau jene Projektion von tamasischer Energie ist der Hauptgrund, warum so viele Leute, einschließlich der Kinder, weiterhin an den patriarchalischen Werten festhalten, die die spirituelle Freiheit abwerten. Diese patriarchalischen Werte umfassen das Beschuldigen von Opfern, die Romantisierung der Ego-Kultur, die Unterdrückung der Frauen, die Forderung, dass Leute ihre persönliche Verantwortung abgeben, und die ungerechte Behandlung von Unschuldigen und Wehrlosen.

Ein neues Paradigma

Die Auswirkungen des karmischen Ballasts und der gesellschaftlichen Konditionierung in patriarchalen Kulturen, die die spirituelle Freiheit unterdrücken, macht es notwendig, ein neues Paradigma zu erschaffen – genauso wie eine neue Kultur für den Einzelnen, für Beziehungen und Institutionen. Erst dann werden Menschen die innere Freude und den inneren Frieden, den sie suchen, zurückgewinnen und liebevolle Beziehungen eingehen, die auf gegenseitigem Vertrauen und Intimität beruhen. Sobald genügend Menschen die Auswirkungen ihres karmischen Ballasts und der gesellschaftlichen Konditionierung überwunden haben, wird sich eine neue Kultur ausbilden, deren Fundament aus Zusammenarbeit, geteilter Verantwortung und dem Gewahrsein des Selbst besteht. Sie wird die jetzige Weltordnung ersetzen, die sich auf religiöse, kulturelle und politische Institutionen stützt, die der spirituellen Freiheit gegenüber feindlich gesinnt sind.

Als Einzelner kannst du deinen Teil dazu beitragen, diesen Wandlungsprozess zu beschleunigen, indem du das Mudra der Spirituellen Freiheit durchführst, das am Ende dieses Artikels beschrieben wird.

Du kannst dein Leben ändern

Aber bevor du das Mudra machst, ist es wichtig zu erkennen, dass – ungeachtet deines jetzigen Zustands – du bedeutende Veränderungen in deinem Leben vornehmen kannst, die zu einem Mehr an spiritueller Freiheit führen. Äußere Veränderungen mögen dir zwar momentan als schwierig erscheinen aufgrund der Unterdrückung, die du als Altlast mit allen Menschen teilst; oder vielleicht wegen deiner wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Konditionierung oder weil du scheinbar in abhängigen Beziehungen gefangen bist oder weil du traumatisiert oder stigmatisiert wurdest von Leuten, die gewalttätig sind oder sich an die Werte einer Gesellschaft halten, die die spirituelle Freiheit beschneiden. Aber letztendlich sind die inneren Veränderungen, die du vornimmst, am wichtigsten und langlebigsten. Denn das Bewusstsein und die Energie, die zu spiritueller Freiheit führen, kommen nicht von außen, sondern von tief in dir drinnen.

Das heißt, dass, wenn du die inneren Veränderungen zuerst vornimmst, du auf jegliches Bewusstsein und jegliche Energie zugreifen kannst, die du brauchst, um spirituelle Freiheit zu erlangen. Um mit diesem Prozess zu beginnen, kannst du das Mudra für Spirituelle Freiheit durchführen.

Ein Mudra ist eine symbolische Geste, die man mit den Händen und Fingern ausführt oder auch in Verbindung mit der Zunge und den Füßen. Jedes Mudra hat eine spezielle Wirkungsweise auf das menschliche Energiefeld und die durch das Feld hindurch fließende Energie.

Die folgende Übung ist entwickelt worden, um dir zu helfen spirituelle Freiheit zu erleben. Indem du das Mudra für Spirituelle Freiheit jeden Tag zwei Wochen lang machst, wirst du deine Fähigkeit verbessern, Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude zu erfahren, die spontan hervortreten, sobald du das Bewusstsein und die Energie freigesetzt hast, um spirituelle Freiheit zu erfahren.

Das Mudra für Spirituelle Freiheit

Um das Mudra für Spirituelle Freiheit durchzuführen, setze dich bequem und mit geradem Rücken hin. Dann schließe deine Augen und atme tief durch deine Nase für zwei oder drei Minuten bis du entspannt bist. Wenn du bereit bist, fortzufahren, öffne deine Augen und lege deinen linken Daumen auf den Akupunkturpunkt auf der Innenkante deines rechten Daumens, direkt unterhalb des Nagels. Führe die Fingerspitzen der Zeigefinger zusammen. Rolle dann die Mittelfinger in die Handinnenseite ein, so dass sich die Außenseiten der Mittelglieder vom ersten zum zweiten Gelenk berühren. Führe dann die Kuppen der Ringfinger zusammen, sodass sie sich bis zum obersten Gelenk berühren. Lege dann deinen linken, kleinen Finger über deinen rechten kleinen Finger, sodass das oberste Glied des linken Fingers auf dem des rechten kleinen Fingers zu liegen kommt (siehe Abbildung). Halte das Mudra für zehn Minuten, während du die Augen geschlossen hast und genieße die eintretende Veränderung. Dann zähle von eins bis fünf. Wenn du bei der Zahl fünf angekommen bist, löse das Mudra und öffne deine Augen. Du wirst dich hellwach fühlen, völlig entspannt und besser als zuvor.
 

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Article: You Can Experience Ecstatic Sex


You Can Experience Ecstatic Sex

By Keith Sherwood

More than a thousand years ago, Tantric masters recognized that human sexuality—and the energy at its foundation are powerful forces that can lead a person into transcendent states of consciousness and new levels of sexual intimacy with a partner—in other words, an ecstatic sexual relationship.

An ecstatic sexual relationship is an intimate relationship—based on love—that will allow you to experience ecstatic sex without fear or judgment getting in the way.

Ecstatic sex is not only phenomenal sex that allows you to feel complete oneness with your partner—it’s the outer manifestation of a more fundamental sexuality, that emerges from deep within your energy field, the non physical field of energy that interpenetrates your physical body and will allow you to share pleasure, love, intimacy, and joy freely with a partner.

The Human Energy Field

It’s your energy field which provides the energy you need to participate in ecstatic sex. And it’s your energy field that transmutes sexual energy into the entire spectrum of frequencies you need to share pleasure, love, intimacy and joy with your partner.

Your energy field interpenetrates your physical body. Within it are several groups of non physical organs that regulate sexual energy. The most important of these organs are the chakras, auras, and meridians.

Chakras are energy centers that transfer sexual energy from Universal Consciousness—its original source—to your energy field and then transmutes it into the entire spectrum of frequencies you need to share pleasure, love, intimacy, and joy.

Auras are egg-shaped fields of sexual energy that serve as reservoirs of sexual energy and also separate your energy field from the external environment.

Meridians are streams of sexual energy that transfer sexual energy from one part of your energy field to another and from your energy field to your physical body.

Shakti and Sexual Energy

It’s the goddess Shakti in the form of creative, sexual energy, that allows you to experience pleasure, love, intimacy, and joy and participate in an ecstatic sexual relationship. Unlike energy on the physical-material plane, which has individual qualities such as electrical charge, or heat, sexual energy is actually non-physical and has only universal qualities.

Universal qualities don’t cause attachment and bind people to each other in unhealthy ways; rather, universal qualities, like pleasure, love, intimacy, and joy, enhance freedom, truth self-awareness and self-confidence. And they make ecstatic sex, one of the most satisfying activities you can share with another person.

Importance of Sexual Energy

Unfortunately, even though sexual energy permeates the physical and non-physical universe, most people are unaware of it and its importance except during intimate physical contact. There are times, however, when it’s impossible to ignore the presence of sexual energy and the universal qualities that emerge from it. You experience sexual energy whenever you’re excited by another human being and whenever you share pleasure, love, intimacy, and joy with your partner. You also experience it when you feel a surge of vitality or creativity and whenever you feel a profound sense of well being, contentment, or satisfaction.

The Tantric masters acknowledged the transcendent nature of sexual energy and used the act of lovemaking as a tool to achieve an internal state of oneness that partners could enjoy and share with one another. You can too if your sexual energy can flow freely through your energy field and physical-material body.

To enhance your ability to experience ecstatic sex, I’ve included an exercise at the end of this article. It has two parts: in the first part, you will enhance the flow of sexual energy through your energy field by using your intent and your breath as tools for transcendence. In the second part you will use your intent to center yourself in your energy field. Then you will use your intent along with your breath to love your neglected body parts—so that they can radiate sexual energy freely again.

Your intent serves the same function as a computer software program. Just as a software program instructs a computer to perform a particular task, your intent instructs your unconscious mind to center your awareness (and Self) in your energy field and to love a neglected body part that you have in mind. If you use your intent properly without watching yourself, trying too hard, or mixing your intent with sentiment and self-doubt, your awareness will automatically turn inward.

Your breath is an important source of prana. Prana and sexual energy are the same. By breathing deeply—and filling your entire respiratory system with air—the prana that enters your energy field along with your breath on each inhalation can be directed by your intent to fill the neglected body part you have in mind.

Loving Your Body Parts

You may not realize it, but you continually love the body parts that give you pleasure by allowing sexual energy to radiate through them. The sexual energy that radiates through those body parts provides them with the nourishment they need to function healthfully and integrate their functions with the rest of your body.

When sexual energy radiates freely through a body part, you will enjoy how it feels, how it looks, and you will be able to share the energy emerging from it with your partner.

There are a number of reasons why you might disapprove or neglect or a body part. You could find it unattractive or feel you might be rejected because of it. You could have been taught that it must be kept hidden or that you must control the energy radiating from it. If it’s too beautiful (particularly your primary or secondary sexual organs), it might attract unwanted attention or people might have become jealous of it.

In any case, by disapproving or neglecting a body part, you will restrict the flow of sexual energy through it, and that will force the body part to contract. Once a body part has contracted, it will become overly sensitive or lose sensation and become numb.

By mastering the following exercise, ‘Loving Your Neglected Body Parts’, you will be able to fill any neglected body part with sexual energy. This will enhance your ability to share sexual energy freely with your partner during ecstatic sex.

Exercise: Loving Your Neglected Body Parts

In the exercise that follows you will use your intent to center yourself in your energy field and you will use your breath to enhance the flow of sexual energy through it. Then you will choose a neglected body part and bring your mental attention to it. After you’ve brought your mental attention to a neglected body part, you will breath the sexual energy that enters your energy field on each inhalation into it on the exhalations that follow.

Once you’ve filled a body part with sexual energy, it will radiate freely on it’s own. And it will automatically integrate itself with your other body parts, so that you can share the prana radiating from it with your partner through ecstatic sex.

To begin the exercise, you must choose a neglected body part to work on. You could choose your thighs, feet, lips, or any other part of your body that has been denied the nourishment it needs to radiate sexual energy freely.

Once you’ve chosen a body part, find a comfortable position with your back straight. Then close your eyes. Use your intent to center yourself in your energy field next by asserting, “It's my intent to center my awareness in my energy field.” Continue by breathing deeply through your nose without separtation between inhalation and exhalation. Stay centered while you breathe deeply for two or three minutes. The bring your mental attention to the neglected body part you have in mind—and on the next exhalation, breathe prana into the body part. Continue the same way for ten minutes.

After ten minutes assert: “It’s my intent to release my mental attention.” Then breathe normally again and count from one to five. When you reach the number five, open your eyes. You will feel wide awake, perfectly relaxed, and better than you did before.

Although some people experience an enhanced flow of sexual energy through the body part they had in mind the first time they practice the exercise—you may have to repeat the exercise several times for the body part to radiate sexual energy fully. However, if you practice the exercise regularly with your neglected body parts, it won’t be long before you can share the sexual energy radiating through them fully with somebody you love.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Artikel: Bewusstseinswandel statt Burnout


Bewusstseinswandel statt Burnout

von Keith Sherwood

Um zu verstehen, warum Menschen an einem Burnout erkranken, muss man zwei Dinge wissen. Ein Mensch ist ein interdimensionales Wesen, das schon mehrere Male gelebt hat und das zweierlei Arten von Verstand besitzt: den authentischen Verstand einerseits und den individuellen Verstand und das Ego andererseits.

Der authentische Verstand hat drei funktionelle Teile. Auf der körperlichen Ebene besteht er aus dem Gehirn und dem Nervensystem sowie den chemischen Substanzen im Körper einschließlich der Hormone, die die Funktionsweise des Verstandes beeinflussen. Auf der nicht-physischen Ebene umfasst der authentische Verstand die feinstofflichen Energiefelder, die den physischen Körper durchdringen.

Das feinstoffliche Energiefeld besteht aus feinstofflichen Körpern und den Organen des menschlichen Energiesystems (Chakras, Auren, Meridiane etc.). Die Körper und Organe des feinstofflichen Energiesystems werden von Prana genährt, eine Form von feinstofflicher Energie mit ausschließlich universellen Eigenschaften wie Vergnügen, Liebe und Freude. Die Synthese der physischen und nicht-physischen Elemente bildet den dritten funktionellen Teil des menschlichen Verstandes: das Netzwerk.

Das Netzwerk umfasst diejenigen Verbindungen, die der Verstand zu seinen einzelnen Teilen unterhält – und damit zum karmischen Ballast (gespeicherte Information aus vergangenen Leben). Es verbindet Menschen auch mit externen Netzwerken und mit Menschen, Orten und Dingen, an die sich eine Person angehaftet hat. Die Wahrnehmungsorgane (Sehen, Fühlen, Hören etc.) sind auch Teil des authentischen Verstandes. Sie können nach innen gerichtet werden in den Verstand selbst hinein, oder nach außen in das äußere Umfeld, wo sie Kontakt mit anderen Netzwerken aufnehmen können.

Der individuelle Verstand und das Ego

Der individuelle Verstand und das Ego bestehen aus einer sich kontinuierlich entwickelnden Gemeinschaft von Energiefeldern, die ausschließlich individuelle Eigenschaften besitzen. Jeder Mensch ist mit Schichten aus Energie mit individuellen Eigenschaften in dieses Leben gekommen, und zwar in Form von karmischem Ballast. Und so gut wie jeder hat durch Anhaftung an externe Projektionen aus Energien mit individuellen Eigenschaften zusätzliche Energiefelder in diesem Leben in seinem Feld angelagert.

Der gesunde Verstand

Bei einer gesunden Person spielt der authentische Verstand die vorherrschende Rolle und der individuelle Verstand und das Ego unterstützen ihn. Das Netzwerk interagiert mit anderen Netzwerken, behält aber seine Integrität bei, indem es der Versuchung widersteht, sich an Feldern von Energie mit individuellen Eigenschaften anzuhaften, die es in seiner gesunden Funktionsweise stören.

In der realen Welt ist es aufgrund der Anforderungen anderer Leute schwierig, losgelöst und unangehaftet zu bleiben. Deshalb hat bestimmt jeder schon einmal unter zu viel Stress mindestens ein paar Symptome von Burnout erfahren. Die Situation verschlimmert sich, wenn Anhaftungen an Felder von Energien mit individuellen Eigenschaften das Netzwerk überlasten und die Balance zwischen dem authentischen und dem individuellen Verstand und dem Ego stören. In extremen Situationen wie beim Burnout ist es durchaus möglich, dass der individuelle Verstand und das Ego sich der Funktionen des authentischen Verstandes bemächtigen und als Ersatzverstand fungieren. Wenn das passiert, findet sich der Mensch plötzlich in einer Situation wieder, in der er das Gefühl hat von sich selbst entfremdet zu sein, und in der er keinen Raum mehr in seinem authentischen Verstand hat, um sich seines Selbst bewusst zu sein oder seine authentischen Gefühle und Emotionen fühlen oder auszudrücken zu können.  

Was genau ist Burnout?

Auch wenn Ärzte und Psychologen immer noch nicht wissen, was Burnout verursacht, kann man bei einer Untersuchung des authentischen Verstandes und des individuellen Verstandes und des Egos feststellen, dass Burnout dann auftritt, wenn der authentische Verstand eines Menschen durch ein Übermaß an karmischem Ballast und Projektionen von Energien mit individuellen Eigenschaften überfordert wird. Ein Übermaß an karmischem Ballast und externen Projektionen kann den natürlichen Fluss von lebensbejahender Energie (Prana) durch den authentischen Verstand blockieren. Und dies wiederum kann jemanden daran hindern, am normalen Alltagsleben teilzunehmen.

Der authentische Verstand kann sich selbst heilen

Der authentische Verstand hat all die Regenerationsmöglichkeiten, die er braucht, um Burnout zu überwinden. Um diesen Prozess anzustoßen, fängt man mit vier einfachen Schritten an.

1.    Schritt: Lösen Sie sich von einengenden Glaubenssätzen.

„Der Mensch ist in seinen Grenzen gefangen“ ist ein weit verbreiteter Glaubenssatz, der den Fluss von Prana durch den authentischen Verstand blockiert und ihn daran hindert, in vollem Leistungsumfang zu funktionieren. Die meisten Leute halten an einer Anzahl von einschränkenden Glaubenssätzen fest, die sie bei ihren Aktivitäten einschränken und die den freien Fluss von Prana behindern.

2.    Schritt: Stärken Sie Ihre Grenzen.

Ihren Grenzen sind keine psychologischen Konstrukte. Sie sind Teil Ihres feinstofflichen Energiefeldes. Sie sind dazu geschaffen, Ihren authentischen Verstand und das Netzwerk des Verstandes gegen eine Überlastung durch externe Projektionen zu schützen. Zu den Grenzen zählen die Oberflächen der Energiefelder, die Sie mit Prana versorgen, wie auch die Oberflächen der aurischen Felder, die die Energiekörper umgeben. Um Ihre Oberflächengrenzen stark zu halten, nehmen Sie Abstand von Leuten, die ihren persönlichen Raum nicht respektieren und Sie daran hindern, Ihr Selbst zu sein und sich frei auszudrücken. 

3.    Schritt: Geben Sie ungesunde Anhaftungen auf.

Ungesunde Anhaftungen verursachen Abhängigkeit und blockieren Ihren Zugang zu Prana. Tun Sie das, was Yogameister machen: Vermeiden sie schlechte Gesellschaft. Zu schlechter Gesellschaft gehören Menschen und Organisationen, die einschränkende Glaubenssätze, energetische Projektionen oder auch Zwang als Mittel benutzen, um Menschen zu kontrollieren, zu manipulieren oder an ihnen festzuhalten. Zu guter Gesellschaft gehören Menschen und Gruppen, die Ihre Grenzen respektieren und die Sie so akzeptieren wie Sie sind.

4.    Schritt: Steigern Sie den Pranafluss durch Ihr Energiefeld.

Das können Sie tun, indem Sie körperlich aktiv bleiben und indem Sie Verantwortung für Ihr persönliches Wohlbefinden übernehmen. Sie können auch Atemübungen, Meditationen und Mudras aus dem Yoga, Tantra oder Taoismus praktizieren, die die Funktionsweise der Organe Ihres Energiefeldes verbessern. Reflexzonenmassage, Akupunktur und Energiemassagen können ebenfalls helfen.

Artikel: Mit Freude alt werden


Mit Freude alt werden

Von Keith Sherwood

Obwohl sich viele junge Leute vor dem Alter fürchten, gibt das Altwerden keinen Anlass zu verzweifeln, denn die meisten Stereotypen über alte Menschen sind falsch. Im Gegensatz zu dem, was die Mehrheit junger Leute denkt, beschreiben sich die meisten alten Menschen, die körperlich gesund bleiben, nicht als nutzlos und vernachlässigt, sondern als glücklich. Glücklicher sogar als jüngere Menschen, die seelischem Leid viel mehr ausgesetzt sind und mehr Probleme haben, mit Stress und Enttäuschung fertig zu werden.

Altwerden ist natürlich keine ausschließlich freudvolle Erfahrung. Grund dafür ist, dass ältere Menschen bedeutsame Veränderungen erleben, und zwar hinsichtlich ihres physischen Körpers, ihrer seelischen Gesundheit und dem Zustand ihres feinstofflichen Energiefelds – dem Feld nicht-physischer Energie, das ihren physischen Körper durchdringt. In diesem Artikel werden wir uns einige dieser Veränderungen näher anschauen und wie sie sich auf die Lebensgrundstimmung und den spirituellen Zustand eines alten Menschen auswirken.

Körperliche und feinstoffliche Veränderungen

Während des Alterungsprozesses erfahren Menschen Veränderungen ihres physischen Körpers. Dazu gehören der Verlust von Muskel – und Knochenmasse als auch die Beeinträchtigung des Hör- und Sehvermögens. Manche älteren Menschen erleben auch eine Einschränkung in ihrer Gedächtnisleistung, was bedeutet, dass älteren Erwachsenen neue Information öfter wiederholt werden muss. Dazu kommt, dass alte Menschen mit einer Verminderung des Blutflusses und der Lungenkapazität zurechtkommen müssen und einer eingeschränkten Funktion ihres Immunsystems.

Außerdem verringert sich im feinstofflichen Energiefeld älterer Menschen die Menge an feinstofflicher Energie, auch Prana genannt, was ein Grund dafür ist, warum ältere Menschen weniger aktiv sind.

Die Menge an Prana mag vielleicht abnehmen, aber der Fluss von Prana kann sich stabilisieren und ausgewogener werden, weil ältere Menschen dazu tendieren, weniger getrieben und wettbewerbsorientiert zu sein, und weil sie ihre persönlichen Grenzen akzeptieren – etwas, womit junge Leute große Probleme haben.

Die Bedeutung von Prana

Ein stabiler und ausgewogener Fluss von Prana ist extrem wichtig, denn nur wenn Prana frei fließen kann, und zwar auf gesunde und ausbalancierte Weise, kann man Zufriedenheit und Befriedigung in seinem Leben erfahren.

Laut der Yogameister ist es das Prana, das die Organe des physischen Körpers nährt und das dem Menschen die Lebenskraft gibt, um schöpferisch tätig zu sein und sich fortzupflanzen.

Prana ist eine Form von feinstofflicher Energie mit ausschließlich universellen Eigenschaften. Zu diesen universellen Eigenschaften gehören Vergnügen, Liebe, Freude und Vitalität. Wann immer man Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude mit einem anderen Menschen teilt, erfährt man Prana. Gleichermaßen erlebt man Prana, wenn man einen plötzlichen Kreativitätsschub erlebt oder wenn man ein tiefes Gefühl des Wohlbefindens und der Zufriedenheit verspürt.

Die Lebensphasen

Laut der Online-Enzyklopädie Wikipedia wurde die erste formale Studie über das Altern von Muhammad ibn Yusuf al-Harawi durchgeführt. In seinem Buch Ainul Hayat aus dem Jahr 1532 erörtert er die Veränderungen im Verhalten und in den Lebensgewohnheiten, die sich auf das Altern auswirken. Laut al-Harawi gehören zu diesen Faktoren die Ernährungsweise, die Umgebung sowie die Wohnverhältnisse.

Schon lange vor der Veröffentlichung des Buchs Ainul Hayat versuchten traditionelle Gesellschaften den Alterungsprozess zu begreifen, indem sie ein Phasensystem benutzten. Vor zwei Jahrtausenden identifizierten die Hindumeister vier Hauptphasen des Lebens. Die ersten drei wurden Schüler, Haushalter und der sich in die Waldeinsamkeit Zurückziehende genannt, während das letzte Lebensstadium der Asket war, auch bekannt als Sadhu.

Der Hinduismus lehrt, dass diejenigen Menschen, die das vierte Lebensstadium, also das hohe Alter erreichen, die Pflicht haben, sich um Selbstrealisation zu bemühen. Selbstrealisation beendet den Zyklus von Wiedergeburt und bringt den Menschen in einen andauernden Zustand von Glückseligkeit.

Traditionellem Hinduismus zufolge wird ein Mensch, der das letzte Lebensstadium erreicht hat, entweder freundlicher und selbstloser oder wütender und egoistischer. Ob jemand zu zunehmender Freundlichkeit und Selbstlosigkeit neigt oder zu Wut und Selbstsucht, wird hauptsächlich von drei Faktoren bestimmt: körperliche Gesundheit, seelisches Wohlbefinden und der Zustand seines Energiefeldes.

Schmerz und Leid

Auch wenn es stimmt, dass durch körperliche oder seelische Krankheit verursachtes Leid es einem älteren Menschen erschwert, Vergnügen, Liebe und Freude zu erfahren und sie mit jemand anderem zu teilen, ist chronisches Leiden dennoch nicht die Norm unter alten Leuten. Die Wahrheit ist, dass es der Zustand des Energiefelds eines älteren Menschen ist, der den größten Einfluss darauf hat, ob er selbstloser oder egoistischer wird. Denn der Zustand seines Energiefeldes spiegelt sowohl seinen karmischen Zustand wieder als auch den Zustand der Feldgrenzen und seiner geschlechtlichen Ausrichtung, welche sich während der aufeinanderfolgenden Lebensphasen verändern kann.

Das menschliche Energiefeld

Das menschliche Energiefeld besteht aus feinstofflichen, nicht-physischen Organen und –körpern, die den physischen Körper mit Lebenskraft versorgen. Es ermöglicht einem Menschen eine authentische Identität auszubilden, sich selbst frei auszudrücken, Wissen über die Welt zu sammeln und dieses Wissen mit dem zu integrieren, was er schon weiß, so dass er an intimen Beziehungen teilnehmen kann.

Die wichtigsten Organe des menschlichen Energiefeldes sind die Chakras, die Auren, die kleineren Energiezentren und die Meridiane. Chakras verwandeln die feinstoffliche Energie und leiten sie dann weiter zu den Energiekörpern eines Menschen, so dass er oder sie auf gesunde Art und Weise funktionieren kann.

Feinstoffliche Energiekörper sind nicht-physische Körper, die die Grundlage des authentischen Verstandes bilden. Es sind eben diese Energiekörper, durch die ein Mensch seinen Seelendrang und sein Dharma manifestiert. Dharma ist ein Wort aus dem Sanskrit und umfasst in seiner Bedeutung sowohl den Inkarnationszweck eines Menschen als auch den einzigartigen spirituellen Beitrag, den er oder sie in der Welt leistet.

Die Meridiane leiten die feinstoffliche Energie, die sie von den Chakras empfangen, weiter an alle Teile des feinstofflichen Energiefeldes und des physischen Körpers. Die kleineren Energiezentren in den Händen und Füßen ermöglichen es einem Menschen, während aller aufeinanderfolgenden Lebensstadien seine Schaffenskraft in der physischen Welt zu manifestieren und Fortschritte zu machen.

Auren sind eiförmige Felder von feinstofflicher Energie, die die Energiekörper eines Menschen umgeben. Sie haben zwei Teile: ein inneres Reservoir, das feinstoffliche Energie für Notzeiten speichert, und eine dünne Oberflächengrenze. Die Oberflächengrenze trennt das feinstoffliche Energiefeld von der äußeren Umgebung und schützt es von außen vor Projektionen, die es beschädigen könnten.

Veränderungen im menschlichen Energiefeld

Es gibt erhebliche Veränderungen, die im feinstofflichen Energiefeld auftreten können, wenn ein Mensch ein hohes Alter erreicht hat. Eine davon ist die Anhäufung von karmischem Ballast.

Karmischer Ballast ist eine Form von feinstofflicher Energie, die individuelle Eigenschaften hat. Sie kann sich im feinstofflichen Feld eines Menschen ansammeln, wenn er Entscheidungen trifft, die eher sein Ego als sein Dharma unterstützen. Ebenso kann sich karmischer Ballast im seinem feinstofflichen Feld anhäufen, wen ein Mensch ungesunde Anhaftungen zu anderen Lebewesen ausbildet.

Im Alter kann die Ansammlung von karmischem Ballast den Menschen dann in seiner Bewegungsfreiheit und seinem Selbstausdruck einschränken, indem der Ballast den Pranafluss durch das feinstoffliche Energiefeld behindert. Ohne genügend Prana wird ein Mensch seine Vitalität verlieren und es wird ihm weniger kreative Energie zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird mangelndes Prana seine Emotionen drosseln und seinen Zugang zu Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude blockieren.

Eine andere Veränderung, die während des Alterns auftritt, ist die allmähliche Verschiebung in der geschlechtlichen Ausrichtung, die zurückzuführen ist auf die hormonellen Veränderungen und die Anhäufung von karmischem Ballast im feinstofflichen Energiefeld, in der Hüftregion (zweites Chakra) sowie im Schulter- und Halsbereich (fünftes Chakra). Während des Alterungsprozesses können diese Veränderungen bei einem Menschen zu zunehmender Aggression oder Passivität führen.

Die letzte Veränderung, auf die sich die Ansammlung von karmischem Ballast auswirkt, ist die energetische Störung, die im feinstofflichen Energiefeld eines Menschen stattfindet, wenn der Tod ihn von Freunden und geliebten Menschen trennt.

Alle diese Veränderungen stehen miteinander in Beziehung und müssen nicht passieren, wenn ein Mensch Verantwortung für seinen energetischen Zustand übernimmt. Verantwortung zu übernehmen heißt, Aktivitäten zu vermeiden, die die Gesundheit des feinstofflichen Energiefeldes beeinträchtigen, und zwar in jeder Lebensphase. Je früher jemand damit beginnt, die Verantwortung für den Zustand seines feinstofflichen Energiefeldes zu übernehmen, desto besser.

Das Wohlbefinden im hohen Alter steigern

Fangen Sie ungeachtet Ihres Alters einfach damit an, die Verantwortung für den Zustand Ihres Energiefeldes zu übernehmen. Indem Sie dies tun, sorgen Sie dafür, dass Sie die Phase hohen Alters mit mehr Freude und größerer Befriedigung erleben. Ein freudvolles Leben im Alter kann sowohl erfolgreiche Beziehungen und ein aktives Sexualleben miteinschließen als auch die Selbsterkenntnis und Selbstbeherrschung, die zur Selbstrealisation führen.

Im Folgenden finden Sie eine Liste von Dingen, die Sie jetzt tun können, um die letzte Phase Ihres Lebens freudvoller und befriedigender zu machen:

1.    Akzeptieren Sie sich, wie Sie sind.

Das ist nicht schwer, wenn man die Tatsache akzeptiert, dass man ein göttliches Wesen ist. Klingt zu gut um wahr zu sein? Ist es nicht. Es ist genau das, was die Meister des Yoga, Tantra und Taoismus seit Jahrtausenden lehren.

2.    Halten Sie Ihre Grenzen stark.

Ihre Grenzen sind keine psychologischen Konstrukte. Sie sind Teil Ihres feinstofflichen Energiefeldes. Zu den Grenzen gehören die Oberflächen der Energiefelder, die Sie mit Prana versorgen, wie auch die Oberflächen Ihrer aurischen Felder und Energiekörper. Die Wichtigkeit starker Grenzen kann nicht genug betont werden. Starke Grenzen werden Ihre Stabilität erhöhen, selbst wenn Sie gestresst sind oder einen geliebten Menschen verloren haben. Um Ihre Grenzen stark zu halten, vermeiden Sie Interaktionen mit Menschen und nicht-physischen Wesen, die Ihren persönlichen Raum missachten und Ihre Fähigkeit einschränken, Ihr Selbst zu sein.

3.    Steigern Sie den Pranafluss durch Ihr Energiefeld.

Dies könne Sie tun, indem Sie Atemübungen aus dem Yoga, Tantra oder Taoismus machen, Mudras praktizieren oder Meditationen machen, die die Funktion Ihrer Chakras verbessern. Reflexzonenmassage, Akupunktur und Energiemassagen können ebenfalls helfen.

4.    Geben Sie ungesunde Anhaftungen auf.

Ungesunde Anhaftungen schaffen Abhängigkeit und blockieren Ihren Zugang zu Prana. Tun Sie das, was Yogameister machen: Vermeiden Sie schlechte Gesellschaft. Zu schlechter Gesellschaft zählen Menschen und nicht-physische Wesen, die Ihre Grenzen verletzen und das gesunde Funktionieren Ihres Energiefeldes stören. Alle anderen zählen zu guter Gesellschaft.

5.    Erhalten Sie Ihre Kraft und Selbständigkeit.

Das können Sie tun, indem Sie körperlich aktiv bleiben, indem Sie nicht aufhören, mehr über sich selbst zu lernen und die Welt, in der Sie leben – und indem Sie Verantwortung für Ihr persönliches Wohlbefinden übernehmen. Sollten Sie Ihre persönliche Verantwortung an eine äußere Autorität abgegeben haben, dann nehmen Sie sie umgehend zurück.

Samstag, 31. März 2012

Buch: Im Bett mit Shiva


Im Bett mit Shiva

Eros, Sex und Transzendenz – vom Vorspiel bis zum Nachglühen

von Keith Sherwood
 

Die Sehnsucht nach Orgasmus und Einssein: Sobald einschränkende Glaubenssätze und Tabus beim Sex mental überwunden sind, lässt sich sexuelle Energie vor allem über die Aktivierung der Chakren befreien und steigern. Dieses Buch verrät, warum diese Energie in ungeahnte Ekstase versetzen kann. Es zeigt, wie erfüllende Liebe und wahre Intimität zur transzendenten und somit zur spirituellen Erfahrung werden.

Mit einer Fülle von kleinen Übungen, Atemtechniken und meditativen Affirmationen, die leicht umzusetzen sind.

Keith Sherwood, Im Bett mit Shiva: Eros, Sex und Transzendenz – vom Vorspiel bis zum Nachglühen
Gebundene Ausgabe, 240 Seiten, erschienen im Kösel-Verlag, 2. April 2012
ISBN-10: 3466345251, ISBN-13: 978-3466345250

Donnerstag, 29. März 2012

Interview, Zagreb, 2010

Interview with Keith Sherwood
in Zagreb, April 23, 2010

Interview with Keith Sherwood from Biotherapy / Bioterapija on Vimeo.

This interview was recorded in Zagreb, Croatia, on April 23, 2010, before the presentation of Keith Sherwood's new book "Sex and Transcendence".

Mittwoch, 28. März 2012

Interview, 2012

Vortrag und Interview
in der Psychologische Fachbuchhandlung Schwabing vom 23. März 2012

Interview mit Keith Sherwood durch Aveleen Avide:



Keith Sherwood über sein neues Buch „Im Bett mit Shiva“:



Keith Sherwood über die 3 Herzen, Chakren, Intimität, menschliche und göttliche Liebe, Glückseligkeit und transzendente Beziehungen:


Copyright © Aveleen Avide
Videos mit freundlicher Genehmigung durch Aveleen Avide

Montag, 6. Februar 2012

Empowerment Mudra


Empowerment Mudra

Setze dich für das Mudra bequem und aufrecht hin und gleite mit deiner Zungenspitze an die Stelle hinter den Vorderzähnen, dort, wo Zähne und Gaumen ineinander übergehen. Lasse sie dort ruhen. Lege nun deine Daumenspitzen aneinander, so als würdest du einen Dachgiebel formen. Dasselbe machst du mit den Kuppen deiner Zeigefinger. Mittelfinger und Ringfinger rollst du Richtung Handfläche ein und legst sie zwischen dem ersten und zweiten Gelenk aneinander. Die Kuppen der kleinen Finger bilden wieder einen Giebel (siehe Abbildung). Halte das Mudra für zehn Minuten und halte dabei die Augen geschlossen. Dann löst du Zunge und Finger langsam, zählst von eins bis fünf und öffnest die Augen.

Die Wahrheit über Seelenverwandte

Die Wahrheit über Seelenverwandte

Keith Sherwood


Als Seelenverwandte bezeichnet man Menschen, die ein starkes Gefühl von Affinität und / oder Kompatibilität zu einander empfinden. In den meisten Fällen ist die Affinität sowohl sexueller als auch spiritueller Natur, da diese Menschen zwei Teile derselben Seele sind – was für beide Partner eine berauschende Wirkung auf ihre Beziehung haben kann. Aufgrund dieser Definition ist es offensichtlich, dass die Idee von Seelenverwandtschaft auf zwei Annahmen beruht: einerseits dass Menschen grundlegend an einer Unvollständigkeit ihrer Seele leiden, und andrerseits, dass sie ganz werden wollen, und eine vollumfängliche Erfahrung von Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude nur dann erleben können, wenn sie auf ihren Seelenpartner treffen.

Der Ursprung von Seelenverwandtschaft

Die Ursprünge dieser Vorstellung lassen sich auf Platons Werk „Symposion“ zurückführen. Daraus geht hervor, dass der Mensch ursprünglich vier Arme, vier Beine und einen Kopf mit zwei Gesichtern hatte. Zeus aber hatte grosse Angst vor dieser Kraft des Menschen und spaltete ihn darum in zwei Hälften, und so wurden die Menschen dazu verbannt, ihr Leben auf der Suche nach der anderen Hälfte zu verbringen, um so wieder ganz zu werden.

In der klassischen Welt wurde die Idee der Seelenverwandtschaft durch die Vorstellung von „Liebe auf den ersten Blick“ vertieft, die den Seelenverwandten widerfährt, wenn sie sich zum ersten Mal begegnen. Dieses Phänomen umfasst die Projektionen von „Liebespfeilen“. Wenn diese Pfeile die Augen des Geliebten trafen, durchbohrten sie auch dessen Herz und der Geliebte wurde von Sehnsucht und göttlichem Wahnsinn, „theia mania“, überwältigt. Die klassische Vorstellung von den Pfeilen der Liebe wurde kunstvoll ausgeführt von den Troubadours Südfrankreichs im 11. und 12. Jahrhundert und wurde so teil der europäisch - höfischen Liebestradition. Die Troubadours meinten, die Augen einer Frau seien die Quelle der Liebespfeile, die sie über gleissende Lichtstrahlen von ihren Augen zu den Augen des Geliebten leitete.

Später wurde die Vorstellung der Seelenverwandtschaft durch die Theosophie abgewandelt, die besagte, dass Gott androgyne Seelen erschaffen hatte – gleichermassen männlich wie weiblich - die später in zwei unterschiedliche Geschlechter getrennt wurden. Jede Hälfte sucht die andere, so die Theosophie, und erst, wenn ihre karmischen Muster aufgelöst worden sind, werden sie wiedervereint und können ganz werden.

Was spricht gegen die Seelenverwandtschaft

Die Vorstellung einer Seelenverwandtschaft findet kaum grosse Unterstützung, weder in den Prinzipien der Metaphysik, noch in den Funktionen des menschlichen Energiesystems. Im Gegensatz zu Platons Auffassung sind Menschen keine getrennten Wesen, die alleine in einem unendlichen und lieblosen Universum leben. Sondern interdimensionale Wesen, die schon immer in der Einheit mit universellem Bewusstsein waren. Das bedeutet, dass der Mensch alles Nötige für diese Einheit bereits in sich trägt. Um die Vorzüge dieser Ganzheit und dieser Einheit mit dem universellen Bewusstsein zu erfahren, muss er nur das, was im Inneren ruht, in seine bewusste Wahrnehmung bringen und dann frei mit anderen teilen. Selbstverständlich erklärt dies aber weder die Liebe auf den ersten Blick, noch weshalb eine Person eine tiefe, natürliche Affinität für eine andere empfinden kann.

Glücklicherweise finden wir die Antworten in den Lehren des Tantra und in der westlichen metaphysischen Tradition, die auf den Prinzipien der Hermetik basieren. Sowohl Tantra als auch die westliche metaphysische Tradition lehren, dass Menschen Liebe auf den ersten Blick oder eine tiefe Verbundenheit mit oder Affinität zu einem anderen Menschen erfahren können; nicht weil sie einst „ein Wesen“ waren, von Zeus voneinander getrennt, sondern wegen des Einflusses der Geschlechter, gegenseitiger Anziehung sowie karmisch bedingter Anhaftungen.

Geschlecht

Das Prinzip der Geschlechter besagt, „Geschlecht ist in allem vorhanden; alles besitzt männliche wie weibliche Prinzipien; Geschlecht manifestiert sich auf allen Ebenen“. Das Prinzip der Geschlechter ist das, was sowohl eine erotische Anziehung zwischen Mann und Frau, als auch die Sehnsucht nach Vereinigung hervorruft. Im Osten werden die Geschlechter symbolisch mit Yin und Yang bezeichnet.

Das Symbol für Yin und Yang

Dieses Symbol verkörpert die Polarität zwischen der männlichen Energie (Yang) und der weiblichen Energie (Yin), die allem innewohnt. Yin verkörpert das Weibliche, Körper, Seele, Kälte, Dunkelheit, Zusammenziehung. Yang verkörpert das Männliche, Mentales, Geist, Hitze, Sonnenlicht, Ausdehnung.

Tantra und die westlichen Traditionen erkennen an, dass durch die Vereinigung von unterschiedlichen Komponenten wie Yin und Yang, zwei Individuen alle Grenzen des Getrenntseins aufheben können. Dann können sie sich über das Getrenntsein hinaus bewegen und so ein starkes Gefühl der Einheit mit einander und mit Universellem Bewusstsein erfahren.

Gegenseitige Anziehung

Die gegenseitige Anziehung ruft eine starke energetische Resonanz in den Energiefeldern der Personen hervor, die sie zueinander hinzieht. Die Resonanz (die durchschnittliche Frequenz eines persönlichen Energiefeldes) wird durch den energetischen Zustand einer Person bestimmt, z.B. durch die Qualität und die Quantität der Energie im Energiefeld. Menschen, die komplementäre Resonanzen haben, ziehen sich gegenseitig an.

Die Resonanz und ihr Einfluss auf einen Menschen und auf dessen Beziehungen widerspiegeln sich auch in den Planeten in ihrem Geburtshoroskop. Venus ist der Planet der Zuneigung, der Anziehung und der romantischen Liebe. Mars ist der Planet der Sexualität und der Leidenschaft. Sie verkörpern gegenüberstehende Energien im Tierkreis. Venus ist das weibliche Prinzip und Mars das männliche. Wenn der Mars eines Mannes in derselben Position wie der Venus einer Frau steht, kann dies eine überwältigende, grundlegende Anziehung hervorrufen

Karmische Anziehung

Die Wirkungen von Geschlecht und gegenseitiger Anziehung können für Menschen in einer Beziehung überwältigend sein. Hinzu kommt noch ein letztes Element, karmische Anziehung, und dann hat man eine tiefe, ursprüngliche Anziehung und Affinität, die die Gefühle der Seelenverwandtschaft widerspiegeln.

Karmische Anziehung entsteht durch Anhaftungen über mehrere Leben hinweg. Um zu begreifen, wie karmische Anziehung zwei Menschen zueinander fesseln kann, ist es wichtig zu verstehen, wie das karmische Prinzip funktioniert und wie karmische Anhaftungen entstehen und Menschen beeinflussen. Karma lässt sich wie folgt definieren: „Die kumulative Wirkung von Handlungen“. Karma ist das was die Wirkungen von Handlungen auf allen sich durchdringenden Welten und Dimensionen mit ihren Ursachen verbindet. Dann bindet es sich an das Objekt, Energiefeld oder Lebewesen, zu dem es sich hingezogen fühlt.

Karmische Anhaftung – der Klebstoff, der die Menschen aneinander bindet – entsteht, wenn eine Person sich in einem Energiefeld mit individuellen Eigenschaften zentriert und dann diese Energie auf eine andere Person projiziert. Du kennst schon diese Art Energie. Es ist dieselbe dichte Energie, die Druck und Muskelschmerzen hervorruft, wenn du gestresst bist, die Ängste, Selbstzweifel und Verwirrung hervorruft, wenn sie bewusst oder unbewusst aktiviert wird. Es ist also diejenige Energie, die die intensiven Gefühle, verbunden mit romantischer Liebe, entstehen lässt.

Obwohl die meisten Menschen sich dessen nicht bewusst sind, kommt jeder Gedanke, jede Meinung, jede Emotion, jedes Gefühl und jede Sinneswahrnehmung, die man auf einen anderen Menschen projiziert, von einem Feld von Energie mit individuellen Eigenschaften und sie kann einen an diese andere Person binden.

Die Wahrheit über die Liebespfeile

Das Projizieren von „Liebespfeilen“ lässt sich leicht mit der Projektion von Energie mit individuellen Qualitäten von einer Person zu einer anderen erklären. Die meisten Menschen projizieren Energie überwiegend über die Augen und die kleineren Energiezentren in ihren Händen und Füssen. Wenn eine starke Anziehungskraft aufgrund von Geschlecht, Resonanz und Anhaftungen aus früheren Leben hervorgerufen wird, ist es daher sehr einfach für jemanden, intensive Wellen von Energie über die Augen auf den Geliebten zu projizieren. Ist diese Energie erst in das Energiefeld des Geliebten eingedrungen, kann sie direkt ans Herz gelangen, - vor allem wenn es keinen Widerstand gibt und wenn die Energie stark genug ist.

Aufgrund von unserem bisherigen Wissen ist es einleuchtend, dass man eine überaus genaue Erklärung für das Phänomen Seelenverwandtschaft hat, wenn man die erotische Verbindung des Geschlechts mit gegenseitiger Anziehung und Anhaftungen aus früheren Leben paart. Es hat also wenig mit einem eifersüchtigen Gott zu tun, der die Menschen trennte.

Gefahren und Chancen

Die tiefe Verbundenheit und Zuneigung, die man einer Seelenverwandtschaft zuschreibt, ist also viel mehr ein Produkt von Geschlecht, Resonanz und karmischen Anhaftungen. Und sie bedeutet sowohl Gefahren, wie auch Chancen für die Partner.

Gefahren: geschlechtsbedingte Anhaftungen, Resonanz und karmische Anziehung können die Fähigkeit eines Menschen, Prana frei auszustrahlen, schnell und stark beeinträchtigen. Da Prana die lebendige Urkraft ist, die Vergnügen, Liebe und Intimität vitalisiert, wird alles, was daran hindert, frei durch das menschliche Energiesystem zu fliessen, zu Kontraktion und Restriktion führen. Dies hat zur Folge, dass das Bewusstsein, die Empathie und der Seelenfrieden empfindlich gestört werden. Mit der Zeit können Anhaftungen sogar dazu führen, dass man sich von dem eigenen Körper und den eigenen Gefühlen entfremdet. Schlimmstenfalls können Anhaftungen so stark werden, dass sexuelle Dysfunktion und – oder unkontrollierbare Eifersucht und Besessenheit, ja sogar Fanatismus - entstehen können.

Chancen: Wenn man einen Partner hat, mit dem man eine natürliche Verbundenheit teilt, der einem ausserdem noch Liebe entgegenbringt, dann ist das eine einmalige Chance. Solch ein Partner kann als Spiegel dienen und die eigenen Anhaftungen und Muster können positiv reflektiert werden und es wird einem erlaubt, sich emotional damit auseinanderzusetzen. Darüber hinaus kann Vertrauen, das sich über längere Zeit zwischen Partnern mit einer tiefen, natürlichen Verbundenheit entwickelt hat, es dem Paar ermöglichen, den Wechsel von einer traditionellen Beziehung, geprägt durch Einschränkungen, zu einer transzendenten Beziehung zu vollziehen, - eine Beziehung, die keinen Einschränkungen unterliegt und es den Partnern möglich macht, Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude frei zu teilen.

Der Partner, den man liebt und dem man vertraut, ist derjenige, der den Wechsel zu einer transzendenten Beziehung gelingen lässt und nicht der Seelenverwandte. In Wahrheit hat man mehrere potentielle Partner. Und wenn man sich für einen Partner entscheidet, der einem erlaubt, Prana frei auszustrahlen, und der als Spiegel für einen da ist, kann man die Beziehung dazu verwenden, Einschränkungen zu überwinden und den Wechsel zu einer transzendenten Beziehung zu vollziehen, wo Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude zu alltäglichen Erfahrungen werden.

Mittwoch, 2. November 2011

Article: Keeping it Real

Keeping it Real
By Keith Sherwood


Like the universe, your authentic mind emerged from Universal Consciousness through the tattvas which are steps in the process of evolution. As evolution proceeded—via the tattvas—a hierarchy of physical and non-physical dimensions was created in both the physical and non-physical universe. You exist on all of these dimensions. And on all of these dimensions you have an authentic mind that has the capacity to experience and share life affirming energy with other people. Of course it can do much more than share energy.

Your authentic mind allows you to express yourself, form an authentic identity, gather knowledge and share all forms of love, including universal love with other living beings.
The ancient masters of Tantra and Yoga studied the human mind and its relationship to both the physical and non physical universe. And they learned that to be ‘real’ a person had to remain centered in their authentic mind – and that only people who were being ‘real’ could experience and share universal love with other people.

Your Authentic Mind

The authentic mind is a vast inter dimensional organism, composed of energy bodies with different functions - an energy system, (chakras, auras and meridians) - that nourishes them and that provides them with the energy they need to function healthfully. It also includes organs of perception and expression which function on both physical and non physical dimensions and a nervous system that co-evolved along with your energy field and energy system.

Awareness, memory, deductive and inductive reasoning are all functions of your authentic mind. In addition – your authentic mind has fifteen ‘functions of mind’ through which your awareness, personal power, soul urge, emotions and feelings emerge. They include, intent, will, desire, resistance, surrender, acceptance, knowing, choice, commitment, rejection, faith, enjoyment, destruction, creativity and love.

‘Get Real’

By now you’re probably wondering whether you’re centered in your authentic mind. From Yoga and Tantra we learn that there are several signs. You know you’re centered in your authentic mind and being real whenever you’re sharing pleasure, love, intimacy, and joy freely with another living person; whenever you experience a surge of vitality or creativity; whenever you feel a profound sense of well being, contentment, or satisfaction; and whenever you experience the inner truth of something through insight, intuition or katharsis. You’re also centered in your authentic mind whenever you use your functions of mind to perform appropriate activities.
From Yoga and Tantra we learn that appropriate activities enhance the flow of Shakti through your energy field and keep you centered in your authentic mind. Inauthentic activities - that are motivated by attitudes and feelings like jealousy, envy or dependence don’t.

Shakti

Your authentic mind is nourished by Shakti. Shakti is a form of non physical energy that has only universal qualities.
Some of you may already recognize that Shakti’s energy is so powerful that, when it’s unleashed during meditation, moments of katharis or even during periods of deep intimacy, problems and worries disappear and you can, at least temporarily, participate in the bliss that is continuously experienced by the living universe.
But Shakti is not the only energy that exists. There is another form of energy that competes with Shakti for your attention. That energy emerges from you individual mind and ego – and it has only individual qualities.
Whenever you worry, experience self doubt and confusion - or when you get annoyed or want to hurt another person, you are being motivated by energy with individual qualities.

The Individual Mind and Ego

That you have two minds – an authentic mind that radiates Shakti and an individual mind and ego, that radiates energy with individual qualities - shouldn’t come as a surprise.
Adepts have recognized for millenium that any attitude, thought, emotion or feeling that changes and causes contraction, or creates inner conflict and ambivilance, comes from your individual mind and ego.
All humans have come into this life with layers of energy with individual qualities in their energy field. And virtually all humans have added additional layers, into their energy field throughout the successive stages of their life.

Energy With a Flavor

Unlike fields of energy with universal qualities fields of energy with individual qualities have a flavor - or individual signature, which makes them unique. This is one reason why you’re more aware of energy with individual qualities than Shakti. You can sense the flavor of energy with individual qualities when it attaches you to people in unhealthy ways – and makes you feel anxious, or depressed - or when it restricts your access to pleasure, love, intimacy and joy.
If you become attached to your individual mind and ego and become the thinker of the thoughts that emerge from it your individual mind and ego can bagger you with destructive thoughts and attitudes – like, you’re not good enough or you’re not worthy of love.
Given enough time it’s possible for you to become overwhelmed or even obsessed by an idea, attitude, or emotion that emerges from your individual mind and ego. That idea, attitude etc. can alienate you from your body and the people with whom you share relationships.
To overcome the affects of the individual mind and ego and to help you to stay centered in your authentic mind I’ve included two exercises below.

Authentic Mind Meditation

The first exercise is called the Authentic Mind Meditation. It takes about twenty minutes a day. You can perform the exercise in the lotus position, sitting with your back straight and your legs crossed, or sitting upright in a straight-back chair.
Central to the exercise is learning to relax the major muscle groups of your physical-material body, which you will do by contracting and releasing them. This helps to quiet your mind by releasing residual stress. The technique is easy to learn and it can be used by anyone, regardless of his or her prior experience in energy work.

It’s important to note that in this exercise your intent serves the same function as a computer software program. Just as a software program instructs a computer to perform a particular task, your intent instructs your authentic mind to turn your perception inward. Your perception consists of your senses, which gather physical-material input, as well as your other, nonphysical means of knowing, such as intuition and insight. If you use your intent properly, without watching yourself, trying too hard, or mixing your intent with sentiment and self-doubt, your perception will automatically turn inward.

Once you are comfortably seated, close your eyes and breathe deeply through your nose without separation between inhalation and exhalation. Slowly count backward from five to one. As you count backward, mentally repeat and visualize each number three times to yourself. Take your time and let your mind be as creative as it likes. After you reach the number one, repeat this affirmation to yourself: “I’m now deeply relaxed, feeling better than I did before.”
Continue by counting backward from ten to one, letting yourself sink deeper on each descending number. When you reach the number one, affirm: “Every time I come to this level of mind, I’m able to use more of my mind in more creative ways.”

Next, inhale and bring your attention to your feet. Contract the muscles of your feet as much as possible. Hold your breath for five seconds. Then release your breath and allow the muscles of your feet to relax. Inhale deeply again and repeat the process with your ankles and calves. Continue in the same way with your knees, thighs, buttocks and pelvis, middle and upper abdomen, chest, shoulders, neck, arms, and hands. After you’ve tightened and relaxed all those body parts, squeeze the muscles of your face and hold for five seconds. After five seconds, release and say “ahh” as you exhale. Next, open your mouth, stick out your tongue, and stretch the muscles of your face as much as possible. Hold for five seconds. Then release the muscles of your face and say “ahh” as you exhale.

Finally, contract your entire body and squeeze the muscles of your face while you hold your breath for five seconds. Expel the breath through your nose and relax. Now affirm,
assert, “It’s my intent to center myself in my authentic mind”. Immediately your orientation will shift. From your new vantage point —you will become aware that you are free of the distractions emerging from your individual mind and ego. To enhance your experience of your authentic mind you can do two things, first you can assert, “It’s my intent to turn my perception inward on all levels of my authentic mind”. Once you do that you’ll become aware of your autnetic mind by seeing, feeling, or sensing it.

Take fifteen minutes to enjoy this experience. Then count from one to five and open your eyes. When you do so, you will feel perfectly relaxed and better than you did before. The more often you practice the exercise, the greater the benefits will be, and the easier it will be to remain centered in your authentic mind.

The No Mudra

In order for you to say no to the thoughts, attitudes, emotions and feelings that emerge from your individual mind I’ve included the No Mudra. By performing the No Mudra, after you’ve centered yourself in your authentic mind you will be able to resist, (say no to) the inauthentic thoughts, attitudes, desires, thoughts, emotions and feelings that trap you in your individual mind and ego.

To perform the mudra, use your thumbs and index fingers of both hands to form two loops that are connected to one another like two links of a chain. Then bring the tips of your middle fingers, ring fingers and pinkies together so that they resemble the sides of a triangle (see Figure 1). You can perform the mudra on it’s own for at least five minutes or while you are centered in your authentic mind.
In either case by saying no to fields of energy emerging from your individual mind and ego it will be easier for you to center yourself in your authentic mind and experience the benefits of being ‘real’.

Montag, 14. Februar 2011

Buch: Liebe und Transzendenz


Liebe und Transzendenz

Eine Anleitung zur spirituellen Verwirklichung in der Partnerschaft

von Keith Sherwood


Neue Wege zu einer erfüllten Partnerschaft

Viele Menschen leben in einer augenscheinlich funktionierenden Beziehung. Doch häufig verlieren Paare sich im Alltag und vermissen früher oder später die spirituelle Tiefe in ihrer Verbindung. Im Rahmen der Geschichte eines Liebespaars beschreibt der erfahrene Therapeut Keith Sherwood in „Liebe & Transzendenz“ (MensSana bei Knaur) den Weg zu einer wahrhaft erfüllten Partnerschaft.

Am Beispiel der Geschichte von Avril und Dieter, die von Alex Truman, einem Meister der Energiearbeit, geschult werden, erfährt der Leser, wie das Paar den Übergang von einer „herkömmlichen“ zu einer transzendenten, von spiritueller Tiefe geprägten Beziehung meistert. Ihre Geschichte verdeutlicht, wie unbewusste Denk- und Verhaltensmuster eine Partnerschaft blockieren. Diese verhindern, dass die Partner sich verwirklichen und vorurteilsfrei in den anderen hineinversetzen können.

Praktische Übungen helfen dabei, die Routine zu durchbrechen, häufige Beziehungshindernisse aus dem Weg zu räumen, die Intimität zu stärken und so eine tiefere Bindung zueinander aufzubauen. Jedes Kapitel besteht aus einem Dialog zwischen dem Paar und seinem Lehrer, in dem es jeweils um ein größeres Beziehungsproblem geht, das in jeder Partnerschaft auftauchen kann. Es folgt immer eine leicht umsetzbare Übungsanleitung, beispielsweise für ein Mudra, eine Meditation oder eine Chakraübung, sowie vertiefende Informationen zum Thema und zur Überwindung des Problems. Ein ausführliches, gut verständliches Glossar der wichtigsten Begriffe rundet das Buch ab.

Äußerst anschaulich und einleuchtend vermittelt Keith Sherwood in „Liebe & Transzendenz“ die vielfältigen spirituellen Entwicklungsmöglichkeiten in einer Paarbeziehung.

Keith Sherwood: Liebe & Transzendenz.Eine Anleitung zur spirituellen Verwirklichung in der Partnerschaft
MensSana bei Knaur, 367 S., Hardcover mit Schutzumschlag
€ 19,99 (D) / € 20,60 (A) / sFr 30,50
ISBN 978-3-426-65607-5

Freitag, 16. Januar 2009

Oneness

Die Regeln der Geschlechter


Männer und Frauen inkarnieren aus denselben Gründen – um ihre spirituellen Ziele zu erreichen und um die gewonnenen Errungenschaften mit anderen zu teilen.
Obwohl die Beweggründe die gleichen sind, führen die Unterschiede in Geschlecht und Polarität bei Mann und Frau dazu, verschiedene Wege zu diesem Ziel einzuschlagen.
In diesem Artikel werden wir uns die Unterschiede zwischen Mann und Frau genauer ansehen, um besser zu verstehen, worin - spirituell gesehen – diese Unterschiede genau bestehen.
Mann und Frau tauchten beide aus dem universellen Bewusstsein auf, und beide nehmen auf allen Dimensionen des physischen und des nicht-physischen Universums an Beziehungen teil. Sie sind daher multidimensionale Wesen, die die Fähigkeit besitzen, Einheit mit dem universellen Bewusstsein zu erfahren und Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude miteinander in einer transzendenten Beziehung zu erfahren.
Mann und Frau haben viel miteinander gemeinsam. Die Unterschiede zwischen ihnen tauchten mit den tattvas auf (Stufen des Evolutionsprozesses). Yoga lehrt, dass es 36 tattvas gibt. Die ersten Unterschiede traten auf, als sich die ‚ursprüngliche Welt’ – so wie sie im universellen Bewusstsein existierte – teilte.

Die Geburt von Yin und Yang
Die Taoisten lehren, dass Yin und Yang in dem Moment auftauchten, als sich die Welt teilte. Yin kam, um das Feminine zu repräsentieren: Körper, Seele, Erde, Mond, Wasser, Nacht, Kälte, Dunkelheit, Kontraktion. Yang kam, um das Maskuline zu repräsentieren: Verstand, Geist, Himmel, Sonne, Tag, Feuer, Hitze, Sonnenlicht, Expansion. Es gibt nichts, das ausschließlich Yin oder Yang ist – nicht einmal Mann und Frau. Alles besitzt Elemente von beidem, denn Yin und Yang sind niemals statisch – sie sind stets am Interagieren und verändern sich in ihrer Beziehung zueinander. Ein Extrem von Yin wird zu Yang und ein Extrem von Yang wird Yin. Wasser liefert dafür ein hervorragendes Beispiel: wenn Wasser – Yin – gefriert, wird es zu Eis – Yang.
Dieselbe Interaktion männlicher und weiblicher Kräfte sehen wir bei Mann und Frau und ihrer geschlechtlichen Ausrichtung. Auch wenn das Geschlecht eindeutig ist, ist das Maß an Männlich- oder Weiblichkeit (i.e. geschlechtliche Ausrichtung) bei jedem anders. Einige Männer sind männlicher als andere, einige Frauen weiblicher als andere. Die geschlechtliche Orientierung eines Menschen wird durch die Interaktion der männlichen und weiblichen (Yin und Yang) Kräfte in seinem Energiefeld bestimmt.
Je extremer die geschlechtliche Ausrichtung ist, desto extremer ist auch der Gegenpart, den man sich sucht, um Gleichgewicht zu schaffen und die eigenen spirituellen Ziele zu erreichen. Ein äußerst maskuliner Mensch wird sich zu einem extrem femininen hingezogen fühlen und sich für einen spirituellen Weg entscheiden, der verlangt, dass die eigene Männlichkeit einer mächtigen weiblichen Gottheit oder Theologie untergeordnet wird, um seine geschlechtliche Ausrichtung auszubalancieren.
Ein äußerst femininer Mensch wird sich zu einem extrem maskulinen hingezogen fühlen und einen spirituellen Weg wählen, auf dem die eigene Weiblichkeit einer mächtigen maskulinen Gottheit oder Theologie untergeordnet wird, um Balance zu erlangen.
Die geschlechtliche Ausrichtung bleibt für die meisten Menschen ein lebenslanges Problem. Eine wirkliche Lösung ist nur dann möglich, wenn Mann oder Frau die Begrenzungen von Polarität und Geschlecht transzendieren und so ihre geschlechtliche Ausrichtung in Einklang bringen.

Die drei Formen der Polarität
Im Gegensatz zur physischen Welt sind Mann und Frau auf den feinstofflichen Dimensionen von ihrer Struktur her gleich. Die bestehenden Unterschiede werden also nicht von der Struktur des feinstofflichen Energiefeldes bestimmt sondern von dessen Polarität. Die geschlechtliche Ausrichtung jedoch richtet sich danach, wie stark polarisiert die energetischen Interaktionen eines Mannes oder einer Frau sind.
Im menschlichen Energiefeld und seinen Interaktionen spielen drei Polaritätsformen eine Rolle: hinten-vorne Polarität, rechts-links Polarität und rauf-runter Polarität. Alle drei beeinflussen die geschlechtliche Ausrichtung, aber nur die rauf-runter Polarität hat direkt mit dem Geschlecht zu tun.
Die vorne-hinten Polarität ist bei Männern und Frauen gleich und hat daher wenig Einfluss auf das Geschlecht, sehr wohl jedoch auf die geschlechtliche Ausrichtung. Männer und Frauen sind im Rücken männlich und auf ihrer Vorderseite weiblich. Man kann sich das leicht merken, da die Vorderseite weich ist und der Rücken hart.
Die rechts-links Polarität hat ebenfalls keinen Einfluss auf das Geschlecht aber auf die geschlechtliche Ausrichtung. Rechtshänder sind auf ihrer rechten Seite männlich und links weiblich. Das bedeutet, dass die Energie, die durch ihr rechtes Auge und durch die Energiezentren in ihrer rechten Hand und ihrem rechten Fuß fließt, bestimmend ist. Auf ihrer linken Seite (linkes Auge, kleine Energiezentren in der linken Hand und dem linken Fuß) sind sie hingegen empfänglich. Bei Linkshändern verhält es sich genau anders herum.
Auch die rauf-runter Polarität ist für die geschlechtliche Ausrichtung verantwortlich, darüber hinaus jedoch auch für die Unterschiede zwischen Mann und Frau.
Um diesen Sachverhalt genauer zu verstehen, muss man zunächst einmal wissen, wie das feinstoffliche Energiesystem funktioniert.

Das feinstoffliche Energiesystem
Das feinstoffliche Energiesystem besteht im Grunde aus vier Organgruppen: den Chakren, den Auren, den Meridianen und den kleinen Energiezentren. Das Kontrollzentrum des Energiesystems nennt man mikrokosmischer Kreislauf. Es besteht aus dem Gouverneur - dem hauptmännlichen Meridian in der Rückseite des Körpers, dem Konzeptual - dem hauptweiblichen Meridian in der Vorderseite und aus den ersten sechs Chakren.
Die Rückseite der ersten sechs Chakren ist im Gouverneur-Meridian verankert. Die Vorderseite der Chakren ist vorn im Konzeptual verankert. Bei der hoch-runter Polarität sind bei Mann und Frau das zweite und vierte Chakra in ihrer Funktion am Unterschiedlichsten und zwar folgendermaßen: Männer sind im zweiten Chakra maskulin und feminin im Herzchakra. Frauen sind im zweiten Chakra feminin und im Herzchakra maskulin.
Normalerweise wird ein Mann, wenn er auf eine Frau oder etwas mit femininer Polarität oder geschlechtlicher Ausrichtung reagiert, von der rauf-runter Polarität dazu bewegt, im zweiten Chakra bestimmend und im Herzchakra empfänglich zu sein.
Eine Frau hingegen wird, wenn sie auf einen Mann oder etwas mit maskuliner Polarität oder geschlechtlicher Ausrichtung reagiert, im zweiten Chakra empfänglich und im Herzchakra bestimmend.
Interagieren ein Mann und eine Frau miteinander, wird der gesteigerte Energiefluss im Innern das zweite Chakra der Frau aktivieren. Dann wird die Energie von ihrem zweiten Chakra aus durch ihr Konzeptualmeridian nach unten in ihr erstes Chakra an der Basis der Wirbelsäule fließen.
Im Zentrum ihres ersten Chakras ändert sich die Polarität und wird maskulin, denn die Energie tritt jetzt in die Rückseite ihres Energiesystems ein, die (aufgrund der hinten-vorne Polarität) maskulin ist. Gleichzeitig wird das erste Chakra aktiv.
Fließt die Energie nun weiter in ihrer Rückseite nach oben durch ihr Gouverneurmeridian, fühlt sich die Frau gestärkt und sicher, denn persönliche Stärke wird weitgehend davon bestimmt, wie viel Energie durch den Gouverneur fließen kann.
Als nächstes wird, soweit es keine Blockaden gibt, ihr Herzchakra aktiviert. Dadurch wird dessen maskuline Polarität erhöht, was dann wiederum das Herzchakra des Mannes stimuliert und ihn empfänglicher macht.
Wenn das Herzchakra des Mannes erstmal aktiviert ist, wird mehr Energie durch sein Konzeptualmeridian nach unten fließen und den Energiekreislauf, wie er von der rauf-runter Polarität bestimmt wird, vollenden.
Da alle Beziehungen durch die rauf-runter Polarität beeinflusst sind, dürfte es nicht überraschen, dass es diese durch die rauf-runter Polarität bedingten Unterschiede sind, die dafür sorgen, dass sich Männer und Frauen ihren spirituellen Zielen und Beziehungen anders annähern.
Frauen sehnen sich danach, ganz in einer Beziehung aufzugehen und erwarten, dass ihre spirituellen und zwischenmenschlichen Verbindungen sie ganz und gar ausfüllen. Fühlen sie sich unerfüllt, sind viele Frauen enttäuscht, was im Laufe der Zeit zu Wut und Verbitterung führen kann.
Aber auch Männer werden durch die rauf-runter Polarität stark beeinflusst. Sie werden in spirituellen und zwischenmenschlichen Beziehungen einfühlsamer und sanfter und oft auch wesentlich empfänglicher für weibliche Energie. Dennoch haben sie ein weit größeres Bestreben, ihre Individualität aufrecht zu erhalten, denn anders als bei Frauen bleibt die Rückseite ihres Energiesystems unbeeinflusst von der rauf-runter Polarität.
Universelles Bewusstsein jedoch existiert außerhalb der Dualitäts-Begrenzungen. Menschen, die sich mit der rauf-runter Polarität identifizieren, entscheiden sich quasi für einen ‚Ersatz’, der ihre Beziehungsbedürfnisse reflektiert. Sie werden sich am wohlsten mit jemandem fühlen, mit dem sie intim werden oder den sie verehren können, um ihre geschlechtliche Ausrichtung auszubalancieren und weniger nach dem Eins-Sein mit dem universellen Bewusstsein trachten. Dabei kann es ihnen um eine Gottheit, einen Engel, eine Urkraft oder – natur oder einen Ahnen gehen, der die Eigenschaften eines Vaters, einer Mutter, Schwester, Bruder oder gar eines Liebhabers manifestieren kann.
Da ihre Interaktionen jedoch auf der rauf-runter Polarität basieren, werden sie - selbst im besten Fall - von einem ewigen Hin und Her bestimmt sein. Damit wird es sehr schwer, Intimität mit dem universellen Bewusstsein und andauernde Intimität und Freude mit anderen zu erfahren.

Die transzendente Beziehung
Die Männer und Frauen, die sich der rauf-runter Polarität unterordnen, werden Vergnügen und Liebe benutzen, um Beziehung und ihre spirituellen Ziele zu erlangen. Diese Ziele werden mehr mit Sicherheit, Wohlbefinden und Unterstützung des Familienverbandes zu tun haben als damit, Intimität mit dem universellen Bewusstsein erfahren zu wollen.
Entscheidet sich ein Mensch jedoch dazu, die Begrenzungen von Geschlecht und geschlechtlicher Ausrichtung zu durchbrechen, wird er sich für eine transzendente Beziehung entscheiden. In den Interaktionen einer transzendenten Beziehung kann die traditionelle rauf-runter Polarität nicht greifen. Das liegt daran, dass die traditionellen Bedürfnisse einem höheren Ziel untergeordnet werden – der Selbst-Realisierung.
Wenn man seine persönlichen Bedürfnisse unterordnet, kann Energie ohne Einmischung den Gouverneur hinauf und das Konzeptual hinabfließen. Die Chakren werden aktiv und die Energie wird in Form von Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude wie Strahlen der Sonne in alle Richtungen strahlen. Wenn Mann und Frau in der Lage sind, auf diese Weise ihre Energie auszustrahlen, wird Intimität permanent, ihre Freude wird ausstrahlen, und sie werden die Vorteile einer Beziehung erfahren, ohne ihre persönliche Integrität opfern zu müssen.
Männer und Frauen, die dies vollbringen, erkennen, dass Einheit mit dem universellen Bewusstsein ihr größter Herzenswunsch ist, und sie werden sich danach sehnen, das Vergnügen, die Liebe, Intimität und Freude, die aus dem universellen Bewusstsein auftauchen, mit anderen Menschen in einer transzendenten Beziehung zu teilen.
Den Tantrikern nach gibt es zwei Möglichkeiten, wie Menschen die Welt erfahren, nachdem sie die Begrenzungen von Polarität und Geschlecht transzendiert haben.
Männer sind aufgrund ihres Geschlechts auf Shiva (universelles Bewusstsein)
ausgerichtet und streben danach, ihn zu verwirklichen. Wenn sie ihn dann tief in ihrem eigenen Innern entdecken, werden sie ihm erlauben, alles zu zerstören, was sich ihrer Erleuchtung in den Weg stellt.
Das erklärt, warum Männer, die sich für Transzendenz entscheiden, es bevorzugen, sich von allem was sich ständig verändert (Maya) abzuwenden - dazu gehört auch das Universum der Eigenschaften. Aus ihrem losgelösten Zustand strahlen sie, wie ein Vater, Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude in die Welt um sie herum.
Frauen sind hauptsächlich auf Shakti ausgerichtet. Eine Frau wird danach trachten, mit Glückseligkeit erfüllt zu werden, indem sie sich Shiva (universellem Bewusstsein) hingibt und sich von ihm durchdringen lässt. Wenn sie von Glückseligkeit durchdrungen ist und Einheit mit dem universellen Bewusstsein erfährt, sieht sie sich selbst als göttliche Mutter, die das Universum in sich trägt und es mit Vergnügen, Liebe, Intimität und Freude nährt.

Yin und Yang

Körper und Geist im Einklang

Seit dem 17. Jahrhundert wird unser Denken und das Streben nach Wissen von Cartesianischem Gedankengut dominiert. Der Philosoph Descartes, dessen Methoden unsere moderne Gesellschaft stark beeinflusst und durchdrungen haben, positionierte Ereignisse in eine logische Reihenfolge, so dass sie besser analysiert werden konnten. Er erklärte Körper und Geist für voneinander getrennt. Laut seiner Methodik ist der Geist des Menschen: „...strikt vom rein körperlichen Dasein getrennt und kann als solches kein Attribut der Körperlichkeit auf sich beziehen. Der Geist – res cogito - ist somit von allen materiellen Dingen getrennt, die im Körper - res extensa - auftreten. Die bloße Materie ... ist streng getrennt von der denkenden Substanz (i.e. dem Geist)“, so Descartes.
Diese Trennung von Körper und Geist war mitverantwortlich für die weltweite technologische ‚Explosion’ der letzten zwei Jahrhunderte. Sie hat die Menschen aber auch ihrer Körper entfremdet und sie in der linear ablaufenden Zeit gefangengenommen.
Im Gegensatz zu den westlichen Philosophen wie Descartes haben tantrische und yogische Meister der östlichen Traditionen schon vor Jahrhunderten erkannt, dass eine Trennung von Körper und Geist illusorisch ist und dass Menschen ewige Wesen sind, die weder durch Zeit noch Raum begrenzt werden können.
Die Tantriker und Yogis lehren vielmehr, dass Vergangenheit und Zukunft dem Bewusstsein des Menschen entstammen (also seinem Geist) und seine Welt mit Farben anfüllen.

Wieder gegenwärtig werden

Auch du kannst dich – wie ein Tantriker oder Yogi – wieder wirklich mit deinem Körper verbinden, um ganzheitlich an der Welt teilnehmen zu können. Um das zu bewerkstelligen, musst du dich richtig in deinem Körper positionieren, indem du aus der linear ablaufenden Zeit heraustrittst in das ewig gegenwärtige Jetzt.
Die meisten Leute haben das Problem, dass sie sich eher leicht vor oder hinter ihrem Körper positionieren. Viele laufen sogar nach vorn- oder hintenüber gebeugt; ihr Atem ist flach und unvollständig, und ihre Stimmlage räsoniert nicht tief aus ihrem Zentrum.
In den östlichen Philosophien hat man erkannt, dass ein Mensch, der sich vor seinem Körper positioniert, eher auf die Zukunft ausgerichtet ist (z.B. in Form von ständigen Erwartungen, Befürchtungen ect.). Positioniert sich jemand eher hinter seinem Körper, ist er auf die Vergangenheit ausgerichtet (z.B. durch Anhaftungen, Trauer, Reue, Rache ect.).
Die Tantriker favorisierten daher eine Positionierung tief im eigenen Zentrum, in ihrem Innern und im Einklang mit dem Körper – wo es weder Vergangenheit noch Zukunft gibt sondern nur das ewig gegenwärtige Jetzt.
Es gibt eine Übung, die dir dabei helfen kann, dich tief im Innern deines Körpers und damit auch im ewig gegenwärtigen Jetzt zu zentrieren und aus der linear verlaufenden Zeit herauszutreten, egal in welcher körperlichen oder energetischen Verfassung du dich befindest.

Übung

Die Übung ist am leichtesten durchzuführen, wenn du dich in die Lotusposition begibst oder aufrecht auf einen geraden Stuhl setzt. Schließ zunächst deine Augen und atme tief durch die Nase, ohne zwischen Ein- und Ausatmung eine Pause zu machen (Yogaatmung). Nach einer kurzen Pause zähle dann langsam und laut rückwärts von fünf bis eins. Wiederhole und visualisiere jeder der Zahlen dabei drei mal im Stillen. Anschließend bekräftige laut: „Ich bin jetzt tief entspannt und fühle mich besser als zuvor.“
Dann zählst du von zehn bis eins rückwärts und lässt dich mit jeder absteigenden Zahl tiefer und tiefer in dich hineinsinken (dein Bewusstsein – nicht deinen Körper!). Nachdem du bei eins angelangt bist, sprichst du die Affirmation: „Jedes Mal, wenn ich auf diese Bewusstseinsebene gelange, bin ich mehr und mehr in der Lage, meinen Geist kreativ zu nutzen.“
Oft führen angestaute Spannungen in der Muskulatur dazu, dass man nur schwer ent-spannen und gegenwärtig werden kann. Um dem Abhilfe zu schaffen, spanne die Muskeln deines ganzen Körpers an und quetsch die Gesichtzüge so fest du kannst zusammen und halte dabei den Atem an. Nach fünf Sekunden entlasse die Luft durch die Nase und entspann dich. Du wirst spüren, dass sich dein Körper jetzt viel leichter anfühlt.
Wenn du bereit bist, fortzufahren, bekräftige: „Es ist meine Absicht, meine Wahrnehmungsorgane nach innen zu richten auf die Ebenen meines Energiefeldes.“
Beinahe augenblicklich wirst du dir eines großen Hohlraums bewusst werden, der deinen stofflichen Körper durchdringt – es ist dein Energiefeld und es kann sich bis zu acht Meter weit in alle Richtungen erstrecken. Nachdem du diese Erfahrung gemacht hast, bekräftige laut: „Es ist meine Absicht, in meinem Energiefeld gegenwärtig zu werden.“
Deine Orientierung wird sich sofort verändern und neu ausrichten. Von deinem neuen Ausgangspunkt – dem Zentrum deines Energiefeldes – aus, wirst du dir gewahr werden, dass du im ewig gegenwärtigen Jetzt existierst und zentriert bist. Nimm dir 15 Minuten, um diese Erfahrung zu genießen. Dann zähle laut von eins bis fünf, bring dich langsam aus der Übung heraus und öffne deine Augen. Je regelmäßiger du diese Übung durchführst - z.B. fünfzehn Minuten täglich - desto leichter wird es dir auch im Alltag fallen, im ewig gegenwärtigen Jetzt präsent und zentriert zu sein.